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Kupfer handeln – Trading mit Rohstoffen

  • Beitrags-Kategorie:Rohstoffe
  • Lesedauer:11 min Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

Kupfer ist ein chemisches Element und ein ziemlich weiches Metall, das in der Industrie vielfältig verwendet wird. Wer an der Entwicklung des Kupferpreises partizipieren möchte, muss das Metall nicht in physischer Form kaufen und auch nicht an der Börse ein Zertifikat handeln. Eine weitere Möglichkeit ist der Handel mit einem Kupfer CFD. Das CFD-Trading ist eine moderne Form der Investition in verschiedene Werte. Es ist risikoreich, doch verspricht es auch hohe Gewinne innerhalb außerordentlich kurzer Zeit.

Verwendungen für Kupfer

Kupfer hat eine wichtige Bedeutung in der Industrie. Es war das erste Metall, das von den Menschen vor vielen tausend Jahren genutzt wurde. Da es sich um ein schwach reaktives Schwermetall handelt, zählt Kupfer zu den Halbedelmetallen. Es hat gute Eigenschaften, da es weich, biegsam und verformbar ist. Es verfügt über eine gute Strom- und Wärmeleitfähigkeit. Es ist deutlich preiswerter als Edelmetalle wie Silber, Gold oder Platin.

Wer an der Preisentwicklung von Kupfer teilhaben möchte, kann das mit einem CFD. Das Metall wird nicht gekauft, sondern beim CFD-Trading wird lediglich eine Vorhersage über die mögliche Preisentwicklung getroffen.

Kupfer zählt zu den Münzmetallen und wird für die Herstellung von Münzwerkstoffen verwendet. Die goldfarbigen Teile der Euromünzen bestehen aus einer Legierung aus Kupfer, Zinn, Zink und Aluminium.

Aufgrund seiner Optik und seiner Weichheit wird das Metall vielfältig im Kunsthandwerk verwendet. Es kann zu Kunstgegenständen wie Skulpturen oder Vasen verarbeitet werden. Es wird durch Hämmern zu Kupferblech verformt, das zum Decken von Dächern genutzt wird. Solche Dächer zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Die beständige grüne Patina, die sich auf den Dächern bildet, schützt vor Korrosion. Auch für Kupferstiche und Radierungen wird das Metall genutzt.

Kupfer findet aufgrund seiner hervorragenden elektrischen Leitfähigkeit vielfältige Verwendung in der Elektroindustrie. Es wird für elektrische Leitungen, Stromkabel, Leiterplatten und Schaltdrähte, aber auch für Bauteile wie Klemmen, Kontaktträger oder Anodenträger genutzt. Aluminium ist zwar preiswerter, doch hat es keine so hohe Biegewechselbeständigkeit wie Kupfer. Aufgrund der hohen Ermüdungsbruchfestigkeit eignet es sich für mechanisch stark beanspruchte Leitungen und Kabel.

Da das Metall durch eine hohe Wärmeleitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit gekennzeichnet ist, wird es für Montageplatten von Leitungshalbleitern, für Kühlkörper und Wärmetauscher verwendet.

In der Gastronomie wird Kupfer als Kochgeschirr sowie für Essbestecke genutzt. Es wird auch zur Herstellung von Musikinstrumenten verwendet. Da es im Infrarotbereich ein hohes Reaktionsvermögen zeigt, wird es zur Beschichtung von Isolierglas und als Spiegel für Kohlendioxid-Laserstrahlen genutzt.

Die hervorragenden Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten machen Kupfer interessant für den CFD-Handel. Trader können darüber hinaus noch viele weitere Rohstoffe handeln als CFD.

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Vorkommen von Kupfer und Lagerstätten

Der Gehalt der Erdkruste an Kupfer liegt bei ungefähr 0,006 Prozent. In der Häufigkeit der chemischen Elemente in der Erdkruste steht das rötlich-braune Metall an 23. Stelle. In reiner Form (gediegen) kommt es weltweit an ungefähr 3.000 Fundorten auf der ganzen Welt vor. Das weltweit größte Vorkommen an gediegenem Kupfer gab es in den USA, auf der Keweenaw-Halbinsel im Oberen See.

Schon in vorkolumbischer Zeit fand dort Kupferabbau statt. In Deutschland wurde bis 1990 Kupferschiefer im Mansfelder Land abgebaut. In gediegener Form konnte Kupfer auch in Gesteinsproben vom Mittelatlantischen Rücken und vom Mond nachgewiesen werden.

Chile ist der bedeutendste Kupferproduzent der Welt. Auch Australien und Peru haben bedeutende Kupferreserven und dürften in den nächsten Jahren auf dem Kupfermarkt eine große Rolle spielen.

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Chile ist mit 5,7 Millionen Tonnen Kupfer der mit Abstand größte Kupferproduzent der Welt. Erst mit Abstand und 2,2 Millionen Tonnen Kupfer folgt Peru auf Platz 2. Die weiteren Mitbewerber auf dem Kupfermarkt China, USA und Kongo liegen mit etwa 1,4 Millionen Tonnen weit dahinter.

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Einflussfaktoren auf den Kupferpreis

Wer mit CFDs mit dem Basiswert Kupfer handeln möchte, sollte die Einflussfaktoren auf den Kupferpreis kennen. Beim Handel von CFDs kommt es darauf an, einzuschätzen, ob der Preis steigt oder fällt. Wer Rohstoff-CFDs handeln möchte, muss die preistreibenden und preissenkenden Faktoren kennen. So wie generell beim Rohstoff-Trading hängt der Preis von Angebot und Nachfrage ab. Der Kupferpreis wird maßgeblich an großen Rohstoffbörsen und Warenterminbörsen gebildet. Der Preis an diesen Börsen wird auch herangezogen beim Handel mit CFD. Der wichtigste Kupfermarkt ist die London Metal Exchange.

Verknappung des Angebots

Die Nachfrage nach Kupfer steigt, was zu einem verstärkten Abbau und einer Verknappung des Angebots führt. Je mehr die natürlichen Ressourcen abnehmen, desto mehr steigt der Preis. Beim CFD-Handel ist die Verknappung des Angebots jedoch nicht der einzige Faktor, der den Preis in die Höhe treibt.

Eine Verknappung von Kupfer entsteht einerseits durch die schwindenden Reserven. Andererseits kann eine Angebotsverknappung auch aufgrund fehlender Minenproduktion entstehen und so den Kupfer-Preis kurzfristig erhöhen.

Naturkatastrophen und Streiks

Auch Naturkatastrophen und Streiks können den Preis von Kupfer in die Höhe treiben, was beim Handel mit CFD zu berücksichtigen ist. Die Förderung ist eingeschränkt, wenn es beispielsweise zu Überschwemmungen in den Abbaugebieten kommt. Streiken die Bergarbeiter oder die Arbeiter in der Kupferverarbeitung, treibt das den Preis nach oben.

Wachstumsmärkte

Als Haupttreiber der Kupferpreise gelten die Wachstumsmärkte, zu denen China und Indien mit ihrer schnell wachsenden Wirtschaft gehören. Kupfer wird zum Ausbau der Infrastruktur, aber auch in der Industrie benötigt. Als eines der wichtigsten Industriemetalle ist der Kupfer-Preis stark abhängig von der Nachfrage aus den Schwellenländern

Wohnungsmarkt in den USA

Zu den preistreibenden Faktoren gehört auch der Wohnungsmarkt in den USA, da Kupfer dort für Stromleitungen, Installationszubehör und andere Bauausrüstungen benötigt wird.

Elektromobilität

Die Elektromobilität wird in Zukunft noch sehr stark wachsen. Im Durchschnitt enthält ein Elektroauto 3 Mal so viel Kupfer wie ein Auto mit Verbrennungsmotor. So enthält ein Elektroauto 40-70 Kilogramm Kupfer. Der Wechsel hin zur Elektromobilität wird die Nachfrage nach Kupfer enorm steigern. Das bedeutet, dass der Kupfer-Preis durch diese gestiegene Nachfrage steigen wird.

Erneuerbare Energien

Der Klimawandel zwingt die Menschheit ihre globale Energieerzeugung umzustellen. Fossile Brennstoffe werden immer mehr durch regenerative Energiequellen ersetzt. So wird die Anzahl an Windkraftanlagen und Photovoltaik in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stark wachsen.

In einer einzigen Windkraftanlage stecken etwa 25 Tonnen Kupfer. Das ist auf die Leistung umgerechnet 8 Mal so viel wie ein Generator in einem Kohlekraftwerk. Dieser erhöhte Verbrauch an Kupfer wird die Nachfrage und somit auch den Kupfer-Preis zusätzlich nacho ben treiben.

Recycling

Recycling ist ein wichtiger Preisfaktor, der nicht vernachlässigt werden sollte. Steigt der Kupfer-Preis zu hoch, werden alternative Erzeugung von Kupfer interessant und rentable. Darunter fällt auch das Recycling.

Kupfer-Recycling ist teilweise aufwendig und teuer und lohnt sich daher nur ab bestimmten Preisen. Je höher der Kupfer-Preis also steigt, desto mehr Kupfer wird durch Recycling produziert. Das erhöht das Angebot an Kupfer auf dem Weltmarkt und sorgt dadurch für sinkende Preise.

Versorgungsausfälle

Gerade in Südamerika, wo viele Länder Kupfer fördern, kann es zu Versorgungsausfällen aufgrund der politischen Situation, aber auch durch Arbeits- und Umweltfaktoren kommen. Sie führen zu steigenden Preisen. Politische Unruhen in den produzierenden Ländern und Unterbrechungen der Lieferkette sind ein wichtiger Einflussfaktor auf kurzfristig steigende Kupfer-Preise.

Langsameres Wirtschaftswachstum

Wächst die Wirtschaft langsamer, wird weniger Kupfer benötigt. Das führt zu fallenden Preisen. Die Produktion von elektrischen Bauteilen, aber auch der Wohnungsbau werden dann zurückgefahren. Da Kupfer eines der meist verwendeten Industriemetalle ist, ist der Kupferpreis auch stark abhängig von der Weltwirtschaft und dem Wirtschaftswachstum.

Substitution

Zu den preissenkenden Faktoren gehört die Substitution. Steigen die Kupferpreise, wird nach einem Ersatz gesucht. Neue Technologien werden erarbeitet, um einen Ersatz zu finden. Gibt es einen gleichwertigen, preiswerteren Ersatz, fallen die Preise.

Einfluss der Saisonalität

Beim Handel mit Rohstoffen kann es unter anderen zu saisonalen Einflüssen auf den Kupferpreis kommen und sich dadurch auch auf die Kupfer-CFDs auswirken. Die Saisonalität ist bei landwirtschaftlichen Gütern wie Kaffee oder Baumwolle deutlich starker ausgeprägt. Bei Metallen ist die Saisonalität deutlich schwächer.

Tendenziell erkennt man in den Kupfer-Charts, dass der Kupferpreis im Sommer Schwäche zeigt und eher zu fallenden Kursen tendiert. Das liegt wahrscheinlich daran, dass in Europa und Nordamerika Sommerferien sind und auch einige Stillstände in der Industrie.

Kupfer-Preis-Prognose: Wie wird sich der Kupfer-Preis bis 2025 entwickeln?

Wer Rohstoffe traden möchte, sollte sich auch mit der langfristigen Prognose für den Preis befassen. Das Metall wird in vielen Industriebranchen verwendet und gilt der Kupferpreis als Frühindikator für die Wirtschaftsentwicklung. Nach wie vor gelten China, Indien und andere Schwellenländer als Wachstumsmärkte, in denen die Nachfrage nach diesem Metall ständig steigt. Auch die wachsende Nachfrage nach Elektroautos und nach erneuerbaren Energien könnte für eine erhöhte Nachfrage nach Kupfer sorgen.

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Betrachtet man die Kupferproduktion der letzten Jahrzehnte, bemerkt man einen fast exponentiellen Anstieg der Kupferproduktion. Das ist nicht zuletzt auf die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft zurückzuführen. 

 

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Welche Möglichkeiten gibt es für Kupfer zu handeln?

Wer Kupfer handeln möchte, kann in börsengehandelte Rohstoffzertifikate auf das Metall investieren. Auch der Handel mit Aktien von Unternehmen, die an der Förderung oder Verarbeitung des Metalls beteiligt sind, ist möglich.

Immer beliebter wird der Handel mit CFD auf Kupfer. Gehandelt wird bei einem CFD-Broker. Auf diese Weise können Anleger auch andere Rohstoffe handeln, ohne die Rohstoffe physisch zu besitzen. Gehandelt wird auf steigende Preise (Long) oder auf fallende Preise (Short).

Beim Rohstoffhandel mit CFD wird mit Hebel gehandelt. Mit dem Hebel können große Mengen an Kapital bewegt werden, weshalb nur eine kleine Margin als Einsatz hinterlegt wird. Der Hebel kann zu hohen Gewinnen, aber auch zu hohen Verlusten führen. Standardhebel liegen bei 1:10 mit 10 Prozent Margin oder. Der Handel von Kupfer-CFDs ist von Montag bis Freitag von 0:00 Uhr bis 23:00 Uhr möglich.

Die spannendsten Kupfer-Aktien

Kupfer-Aktien sind Aktien von Unternehmen, die am Abbau von Kupfer beteiligt sind oder dafür die notwendige Ausrüstung liefern.

Zu den spannendsten Kupfer-Aktien gehört die Aktie von Rio Tinto, einem 1873 gegründeten Unternehmen mit Sitz in Großbritannien. Die Aktien des Metall-Explorationsunternehmens sind an verschiedenen Börsen gelistet. Seit 2015 ist die Aktie stark im Kurs gestiegen.

Auch die Aktie der BHP Group ist spannend. Das Unternehmen ist in Australien und Großbritannien ansässig und kann einen Umsatz von mehr als 44 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Die Aktie hat seit 2015 eine beachtliche Performance gezeigt.

Vorteile des Handels mit Kupfer-CFD

Der CFD-Handel auf Kupfer bietet einige Vorteile:

– Anleger können bereits mit geringen Beträgen handeln

– Handel mit Hebel möglich

– Kupfer wird nicht in physischer Form erworben

– Spekulieren auf steigende und fallende Kurse

– Handelszeiten für Kupfer-CFDs sind sehr lang

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Risikohinweis Plus500: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.